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Das Vokalensemble "ad libitum" entstand im Rahmen der Landshuter Hochzeit 1997 und gestaltete das Konzert „Musik um 1475“ zusammen mit der Landshuter Hofmusik unter der Leitung von Hans Walch.
In den folgenden Jahren erarbeitete sich das Doppelquartett ein umfangreiches Repertoire, das weltliche und geistliche Musik vom 13.Jhdt. bis zum 20.Jhdt. umfasst. Mit vielen erfolgreichen Konzerten wurde ad libitum rasch bekannt.
In der Landshuter Hochzeit 2001 verwirklichte ad libitum erstmals die Idee eines geistlichen Konzerts, das unter dem Titel „laudate dominum“ an allen vier Wochenenden in St. Jodok dargeboten wurde.
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Zusammen mit der Musikgruppe "Musica Cumpaneia" gestaltete ad libitum das geistliche Konzert "laudate dominum" anlässlich der Landshuter Hochzeit 2009
Eine Reise durch die Geschichte geistlicher Musik vom MA bis ins 15.Jhdt.
Musik vom MA bis zur Zeit der Landshuter Hochzeit 1475 erfüllt den gotischen Kirchenraum von St.Jodok und lässt die Klangwelt der damaligen Zeit wieder aufleben.
Die Komponisten sind repräsentativ ausgewählt. Stand beim letzten Mal Josquin Desprez im Mittelpunkt, so sind es diesmal seine schon damals nicht minder berühmten und verehrten Zeitgenossen Heinrich Isaac und Jakobus Obrecht.
Nicolaus von Radom zählt zu den bedeutendsten polnischen Komponisten des frühen 15.Jahrhunderts. Sein „Magnificat“ soll als authentisches Zeugnis einen engen Bezug zur Heimat der jungen Braut herstellen. In der polnischen Stadt Radom war am 31.12.1474 die Heiratsurkunde besiegelt worden.
Neben a cappella Liedern erklingen auch Werke in „cantare et sonare“ (singen und spielen) Manier, ganz im Stile der Epoche. Dazu haben sich das Vokalensemble Ad Libitum und das Instrumentalensemble Musica Cumpaneia zum gemeinsamen Musizieren verbunden.
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Wirkungsvolle Kontraste in der Kirche |
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„Chor der Reisigen“ und Vokalensemble „Ad Libitum“ traten auf
Furth. Ein besonderer Höhepunkt im kulturellen Leben der Gemeinde war das gemeinsame Konzert des „Chors der Reisigen“ und des Vokalensembles „Ad Libitum“ am Sonntag in der Klosterkirche. Der Erlös des kontrastreichen Benefizkonzerts ging an die Pfarrgemeinde zur Unterstützung der Kirchenrenovierung.
Die Klosterkirche war bis auf den letzten Platz gefüllt. Nach einer Begrüßung durch Pfarrer Peter Albers begann der Chor der Reisigen unter der Leitung von Heinrich Wannisch mit einem Lobpreis Mariens, dem Ave Maria von Arcadelt. Die Reisigen sind ein großer Männerchor der Landshuter Hochzeit und wurden
1921 gegründet als Bestandteil des Vereins „Die Förderer“.
Ebenfalls bei der Landshuter Hochzeit aktiv ist das Vokalensemble „Ad Libitum“. Es wurde 1997 gegründet und steht unter der Leitung von Eva Werner. Mit drei Liebesliedern entführten sieben Sänger die Zuhörer in die Zeit der Renaissance. Der nächste Block wurde wieder von den Reisigen gestaltet. Besonders eindrucksvoll traten die profunden Bässe im „Tu solus“ von Josquin Desprez hervor.
Der Kontrast zwischen den beiden Chorgruppen war an sich schon wirkungsvoll. Darüber hinaus bot das Vokalensemble einen weiteren: Lebendige Glaubensfrische eines
Satzes von Homilius stand in krassem Gegensatz zur Todessehnsucht einer Motette von Kunau. Bestechend war dabei die glasklare Tongebung von „Ad Libitum“.
Unter Trommelklängen ertönten Landsknechtlieder, welche den Zuhörern die Atmosphäre des Spätmittelalters vermittelten. Pfarrer Albers dankte am Schluss allen Mitwirkenden. Überrascht wurde er, als ein Vertreter der Firma Letzgus & Lang ihm einen namhaften Scheck überreichte.
Nach nicht enden wollenden Applaus brachten die Reisigen als Zugabe noch ein Landsknechtlied unter donnerndem Paukenschall in strahlendem Fortissimo.
LZ vom 21.10.03 |
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Benefizkonzert zusammen mit der „Münchner Renaissancewerkstatt“ Gastgeber für das Konzert in Schambach zu Gunsten der Restaurierung der Jurahäuser waren der Musikprofessor Heinz Winbeck und seine Frau. Gemäß dem Titel der Konzertreihe „Alte Musik an alten Orten“ erklangen 4-8 stimmige Sätze von Haßler, Orlando di Lasso, Josquin des Prez u.a. |
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„A cappella am Abend“ Ein Konzert mit dem Münchner Männerensemble TonArt, bei dem neben den alten Meistern auch moderne Komponisten wie z.B. Seiber und Rheinberger zur Aufführung kamen. |
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„Literaturfrühstück“ im Rahmen der Landshuter Literaturtage, die in diesem Jahr Ludwig Thoma gewidmet waren.
Die dargebotenen Lieder von Silcher und Brahms sowie Bayerisches Liedgut spiegelten die typische Chorliteratur der Zeit um 1900, wie sie in vielen Werken Thomas erwähnt wird und gaben einen lebhaften Eindruck von der bürgerlichen Sehnsucht nach Liebe und idyllischem Frieden. Titel wie „Ännchen von Tharau“, „Die Loreley“, „Am Brunnen vor dem Tore“, sind mittlerweile zu beliebten Volksliedern geworden. |
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„Sei uns willkommen, Herre Christ“ Das Konzert in der Jesuitenkirche anlässlich des Landshuter Krippenwegs bot dem Zuhörer ein breites Spektrum weihnachlicher a cappella – Musik, das den Bogen von der innigen Marienverehrung in Sätzen von Arcadelt, Regner und Eckardt und bayrischer Weisen über die Anbetung des neugeborenen Kindes bei Prätorius und Vulpius bis zum Ausdruck überschäumender Freude in Händels „Tochter Zion, freue dich“ und Saint Saens „Tollite hostias“ spannte. Englische und schwedische Weihnachtslieder sowie amerikanische Gospels rundeten das Programm ab. |
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